Streitthema Impfungen

 

Vor nicht allzulanger Zeit konntet ihr an dieser Stelle noch einen Impfplan sehen, in welchem aufgeführt wurde, wann welche Impfung fällig und wieder aufzufrischen ist. Wir haben uns nun dazu entschlossen, diesen Impfplan zu entfernen. Nicht weil er inhaltlich nicht korrekt gewesen wäre, sondern weil das Thema "impfen" mittlerweile ein richtiges Streitthema geworden ist, welches auch in diversen Foren und Gruppen immer wieder für Diskussionsstoff sorgt.

 

Aber wir fangen ganz vorne an.

Grundsätzliches

 

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Impfung: die passive Immunisierung mit einem Serum und die aktive Immunisierung mit einem oder mehreren Impfstoffen. Bei der aktiven Immunisierung unterscheidet man noch einmal nach Tot- und Lebendimpfstoffen.

 

Totimpfstoffe bestehen aus abgetöteten Krankheitserregern, den sog. Antigenen, bzw. Bruchstücken derer und gehören zur aktiven Immunisierung. Das bedeutet, dass man quasi vorbeugend impft, noch bevor eine Infizierung erfolgt ist.

 

Lebendimpfstoffe bestehen - wie der Name schon sagt - aus noch lebenden, aber stark abgeschwächten Erregern. Diese können sich zwar noch vermehren, sind aber nicht stark genug, um eine Krankheit ausbrechen zu lassen. Trotzdem können in Ausnahmefällen krankheitsähnliche Anzeichen auftreten, die aber bei weitem nicht so ausgeprägt sind wie die "richtige" Krankheit. Auch die Lebendimpfstoffen gehören zur aktiven Immunisierung.

 

Die Tot- und Lebendimpfstoffe zeigen ihre Wirkung erst nach ein paar Wochen, der Schutz hält dafür aber mehrere Jahre an.

 

Bei der passiven Impfung werden dem Körper Anitkörper zugeführt, nachdem eine Infizierung bereits erfolgt ist. Dadurch soll der Ausbruch der Krankheit verhindert werden. Eine solcher Impfschutz hält allerdings nur wenige Wochen oder Monate an und muss immer wieder aufgefrischt werden.

Impfen - pro und contra

 

pro

Wichtigstes Argument für eine regelmäßige Impfung ist wohl, dass sie natürlich erst mal einen Schutz gegen Krankheiten bieten kann. Man fühlt sich besser, wenn man seine Katze geimpft nach draußen lässt, als ohne Schutz. Gerade dann, wenn z.B. unkastrierte Kater in der Nachbarschaft herumlaufen, die sich gerne prügeln und auch mal zubeißen. Genau so infizieren sich nämlich die meisten Freigänger.

 

Eigentlich war das aber auch schon der einzige Vorteil... Es kann einen Schutz geben. 

 

contra

Heutige Impfstoffe enthalten neben dem eigentlichen Serum/Impfstoff eine Reihe teilweise sogar giftiger Zusätze. Besonders zu erwähnen wären hier Quecksilber und Aluminium. Dann gäbe es da noch verschiedene Antibiotika, Formaldehyd, Öladjuvantien und Fremdproteine.

 

Aluminium ist - genau wie beim Menschen (enthalten oft im Deo) verantwortlich für die Entstehung sogenannter Impfsarkome, also bösartiger Tumore. Kurz gesagt: Durch eine Impfung kann Krebs entstehen. Wer sich also trotzdem für das Impfen entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass die Spritze in den hinteren Oberschenkel gegeben wird. Sollte sich dort ein Tumor bilden, kann im Notfall das Bein und damit auch der Tumor abgenommen werden. Bei einer Impfung zwischen die Schulterblätter, wie sie immernoch gerne verabreicht wird, besteht keine Hoffnung mehr.

 

Die Öladjuvantien verursachen nachweislich z.B. Rheuma oder Arthritis.

 

Weitere "harmlose" Nebenwirkungen sind z. B. allergische Reaktionen, Schwellungen, Erbrechen, Durchfall, Haarausfall an der Einstichstelle, Atemnot oder auch Juckreiz. Dies ist nur ein kleiner Auszug der Liste aller Nebenwirkungen.

 

Weiterhin sind viele Impfungen schlichtweg überflüssig. Die z.B. gegen Katzenschnupfen. Sollte sich die Katze wirklich mal einen Schnupfen holen (was eigentlich nur über die Tröpfcheninfektion funktioniert, sie muss also mit einem infizierten Tier Kontakt haben), wird wie bei uns Menschen auch mit Antibiotika behandelt und eine Woche später ist alles wieder gut. Hinzu kommt, dass selbst die Impfung gegen den Schnupfen keinen 100%-igen Schutz bietet. Die Krankheit kann nach wie vor ausbrechen, es wird lediglich verhindert, dass sie derart schwer verläuft, dass das Tier daran stirbt. Überflüssig also, hier auch noch jährlich eine Auffrischung vorzunehmen. Das gilt übrigens für alle Krankheiten - einen absolut sicheren Schutz gibt es nicht.

 

Die Tollwutimpfung sollte man sich auch gut überlegen. In manchen Gegenden gilt sie seit vielen Jahrzehnten als ausgerottet - bei uns zum Beispiel. Daher impfen die Tierärzte hier von sich aus schon weitestgehend gar nicht mehr dagegen. Unter Umständen also ebenfalls überflüssig. 

 

Die Impfung gegen FIP kann den Ausbruch der Krankheit zur Folge haben. Viele solcher Fälle wurden schon bekannt. Das Ende vom Lied: Die Katze stirbt, weil sie geimpft wurde. Ungeimpft wäre sie vielleicht nie mit dem Erreger in Kontakt gekommen. Daher ist diese Impfung wohl auch die am meisten diskutierte überhaupt.

 

Weiterhin bieten nahezu alle Impfungen einen Schutz über viele Jahre hinweg. Es ist also eigentlich gar nicht nötig, jedes Jahr neu zu impfen. Der Impfstoff hält sich teilweise bis zu 5 Jahre oder länger im Körper. Warum also jedes Jahr aufs Neue?

 

Zusammenfassend kann man also sagen: Zu viel Chemie, zu viele Zusätze, zu viele Gefahren, zu viele Nebenwirkungen, zu wenig Schutz.

Schlussendlich muss man leider sagen: Eine korrekte Antwort auf die Frage "Impfen ja oder nein" gibt es nicht. Jeder muss sich intensiv mit dem Thema beschäftigen und für sich und sein Tier abwägen, ob Impfungen sinnvoll sind oder nicht.