Sonntag, 10. September 2017 - 15:00 Uhr

Im Test: Cat & Clean Sensitive Katzenstreu mit Babypuderduft

 

Heute testen wir für euch das Sensitive Katzenstreu mit Babypuderduft von Cat & Clean.

 

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Der erste Eindruck:

Der Beutel ist aufgrund seines Füllgewichts sehr schwer. Die in die Plastikverpackung eingearbeitet Grifflöcher helfen da auch nicht wirklich, sie schneiden unangenehm in die Finger. Am Besten holt man sich hilfe beim Tragen nach dem Kauf. Auch hier macht sich jedoch gleich ein angenehmer Babypuderduft bemerkbar.

 

Was der Hersteller verspricht:

  • 380% Saugfähigkeit
  • extrem staubarm
  • ohne chemische Entstaubungsmittel
  • antibakteriell
  • spezielle Anti-Geruchsformel

Wie es wirklich ist:

  • Ob solche wahnsinnig hochgegriffenen Angaben über die Saugfähigkeit tatsächlich zu 100% wahr sind kann man zuhause wohl selten selbst überprüfen. Allerdings ist die Saugfähigkeit dieses Streus absolut ausreichend und gut.
  • leider ist das Streu nicht so staubarm wie vom Hersteller behauptet. Schon beim ersten Befüllen bemerkt man nicht nur ein Kribbeln in der Nase sondern auch, wie eine - zwar dünne und leichte, aber dennoch vorhandene - Staubwolke davonschwebt. Bei der Benutzung der Toilette hört man deswegen auch machmal ein kleines Niesen, da auch beim Verscharren der Geschäfte immer etwas Staub aufgewirbelt wird.
  • die Anti-Geruchsformel erfüllt sicherlich zu einem Teil ihren Zweck, ist allerdings scheinbar noch nicht zu 100% ausgereift. Der Babypuderduft verfliegt relativ schnell, weshalb das Streu noch nicht unangenehm riecht, man merkt aber doch den Unterschied zu einer benutzten oder unbenutzten Toilette. Gerade nach dem Reinigen sollte erst mal gelüftet werden.
  • leider klumpt das Streu auch nicht sehr gut. Vereinzelt gibt es feste und stabile Klumpen, aber genauso häufig auch solche, die beim Entnehmen auseinanderfallen. Dann hat man viele viele kleine benutzte Bröckchen zwischen dem noch sauberen Streu, die man mühsam herausfischen darf. Weiterhin kleben die Klumpen extrem am Toilettenrand und sind von dort nur sehr schwer wieder zu entfernen. Dementsprechend ist auch die Schaufel sehr verklebt nach getaner Arbeit.
  • die vollständig befüllte Toilette ist mit 4,8 kg kein Leichtgewicht, allerdings auch nicht die Schwerste in unserem Test.
  • Weiterhin hat man oftmals das Gefühl, dass die Flüssigkeit erst mal davonlaufen möchte, bevor sie vom Streu aufgesaugt wird. Man hat teilweise keine festen Klumpen in der Toilette, sondern eher breitgelaufene Matsch-Pfützen die sich auch nicht sehr gut und vor allem nicht in einem Stück entfernen lassen.
  • Leider bleibt das Streu auch an den Pfötchen kleben, sodass viel davon in der Wohnung umhergetragen wird.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • sparsam, da sehr saugfähig
  • angenehmer Babypuderduft am Anfang

Die Nachteile zusammengefasst:

  • Staubentwicklung, wenn auch nicht stark
  • Babypuderduft hält nicht lange an
  • klebt an den Pfötchen
  • Klumpenbildung nicht immer zufriedenstellend
  • Klebt am Toilettenrand und an der Schaufel fest

Zu kaufen gibt es das Streu übrigens für umgerechnet 80 Cent / kg (ein Beutel á 15 kg kostet ca. 12 Euro). Außerdem auch noch in anderen Varianten mit zB Vanilleduft oder Silikat-Zusatz.

 

 

Unser Fazit: 2 von 5 Pfoten

 

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Nun noch ein paar Bilder vom Test:

 

 

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weißes und relativ feines Bentonisstreu

 

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Streu klebt hartnäckig an Rand und Boden

 

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unfreiwillige Umdekoration der Wohnung

 

 

 

Ihr habt noch Fragen zum Test? Oder eure eigenen Erfahrungen? Wir freuen uns auf eure Kommentare smile


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