Sonntag, 11. Mai 2014 - 08:18 Uhr

BARF-Blog II

So, gestern stand mal wieder Matschen auf dem Programm Lächelnd 

So sieht es übrigens aus, wenn eine Bestellung bei uns ankommt: 

 

Alles ist gefroren und einzeln gut verpackt. So schön sortiert und ordentlich sieht es aber nicht lange aus Lachend

 

Diesmal haben wir übrigens Menüs hergestellt mit Lamm, Huhn, Pute, Rind, Elch und Wild. Da wir nun auch schon ein wenig Übung darin haben, konnten wir unsere persönliche Bestzeit von 4 Stunden erreichen! In diesen 4 Stunden haben wir 12,5 kg Futter hergestellt, portioniert und verpackt. Nun haben die Mietzen erst mal wieder genug Vorrat für die nächsten 25 Tage - und wir solange Urlaub vom Matschen Zwinkernd

 

 

So sieht das Ganze dann fertig portioniert und verpackt aus.  

 

Dank dieser neuen Technik (plattdrücken und Tüte umschlagen) sparen wir nicht nur irrsinnig viel Platz im Gefrierschrank, sondern auch jede Menge Zeit, da nicht jede Tüte einzeln verschlossen werden muss. Auf diese Art haben alle Päckchen, die ihr hier links seht, also die ganzen 12,5 kg, in ein einziges Gefrierfach gepasst. Mit der Methode, die wir zuerst angewandt hatten, haben wir allein für das fertige Futter zwei Fächer gebraucht, und das dritte noch für die Reste, die übrig geblieben waren. Und nicht mal die haben vollständig reingepasst, sodass wir einiges im Kühlschrank zwischenlagern mussten. Leider haben wir insgesamt auch nur drei Gefrierfächer. Das heißt, für Pizza oder Eis war dann überhaupt kein Platz mehr Verlegen 

Auf gleiche Weise verpackt nehmen jetzt auch die Reste nicht mehr annähernd so viel Platz weg Lächelnd

 

 Übrigens: Dieses Mal haben wir sogar noch 20,- EUR bei der Bestellung gespart, durch die Reste, die noch vom letzten Mal übrig waren! Und oben drauf kamen noch 2 kg fertiges Futter mehr dabei raus! Eine Bestellung Dosenfutter zum gleichen Preis hätte in etwa 15 Tage gereicht... Mit unserem fertigen Fleisch kommen wir jetzt 25 Tage hin. Ihr seht also: BARF ist nicht teurer als eine Ernährung mit Dosenfutter, im Gegenteil! Dazu kommt außerdem noch, dass man auch am Müll spart. Nicht nur die nervigen Dosen, die jeden Tag zu Hauf angefallen sind. Da sich auch das "Output" (also das, was im Katzenklo anfällt) verringert, spart man hier nicht nur Streu, sondern auch Müllgebühren. Das ist zumindest hier bei uns so, wo man nach Anzahl der geleerten Tonnen bezahlt.

 

Wenn wir es nicht selbst endlich mal gewagt hätten, BARF zu testen, hätten wir das selbst vorher auch nie glauben können.

 

Besonders gespannt sind wir, wie das Elch-Menü ankommt. So etwas exotisches gab es vorher noch nicht. Der Elch war auch eher eine Notlösung, das Rezept sieht eigentlich Kaninchenfleisch vor. Das war aber im Shop gerade nicht verfügbar, also haben uns kurzerhand einen Ersatz gesucht. Ihr seht also: Man ist nicht stur auf seine Rezepte festgelegt, sondern kann diese bei Bedarf oder je nach Lust und Laune noch abändern. Wichtig ist nur, dass das Verhältnis hinterher immer noch stimmt. Mit den aktuellen 12,5 kg haben wir übrigens auch 12 verschiedene Rezepte hergestellt. Das sollte ausreichend Abwechslung für die Mietzen sein. Wenn man bedenkt, dass man beim normalen Dosenfutter mit viel Glück mal 5 verschiedene Sorten kaufen kann... Viele Barfer sind auch der Meinung, dass man sooo viele Rezepte gar nicht braucht, man sich im Gegenteil lieber noch eine Ausweichmöglichkeit für evtl. entstehende oder sich durchs BARFen herausstellende Unverträglichkeiten aufheben sollte. Wir denken aber, dass man nicht jeden Tag Leberwurstbrot essen möchte, und versuchen daher, täglich einen anderen Geschmack in den Napf zu bringen Lächelnd


Tags: BARF Blog II 

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