Sonntag, 10. September 2017 - 15:00 Uhr

Im Test: Cat & Clean Sensitive Katzenstreu mit Babypuderduft

 

Heute testen wir für euch das Sensitive Katzenstreu mit Babypuderduft von Cat & Clean.

 

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Der erste Eindruck:

Der Beutel ist aufgrund seines Füllgewichts sehr schwer. Die in die Plastikverpackung eingearbeitet Grifflöcher helfen da auch nicht wirklich, sie schneiden unangenehm in die Finger. Am Besten holt man sich hilfe beim Tragen nach dem Kauf. Auch hier macht sich jedoch gleich ein angenehmer Babypuderduft bemerkbar.

 

Was der Hersteller verspricht:

  • 380% Saugfähigkeit
  • extrem staubarm
  • ohne chemische Entstaubungsmittel
  • antibakteriell
  • spezielle Anti-Geruchsformel

Wie es wirklich ist:

  • Ob solche wahnsinnig hochgegriffenen Angaben über die Saugfähigkeit tatsächlich zu 100% wahr sind kann man zuhause wohl selten selbst überprüfen. Allerdings ist die Saugfähigkeit dieses Streus absolut ausreichend und gut.
  • leider ist das Streu nicht so staubarm wie vom Hersteller behauptet. Schon beim ersten Befüllen bemerkt man nicht nur ein Kribbeln in der Nase sondern auch, wie eine - zwar dünne und leichte, aber dennoch vorhandene - Staubwolke davonschwebt. Bei der Benutzung der Toilette hört man deswegen auch machmal ein kleines Niesen, da auch beim Verscharren der Geschäfte immer etwas Staub aufgewirbelt wird.
  • die Anti-Geruchsformel erfüllt sicherlich zu einem Teil ihren Zweck, ist allerdings scheinbar noch nicht zu 100% ausgereift. Der Babypuderduft verfliegt relativ schnell, weshalb das Streu noch nicht unangenehm riecht, man merkt aber doch den Unterschied zu einer benutzten oder unbenutzten Toilette. Gerade nach dem Reinigen sollte erst mal gelüftet werden.
  • leider klumpt das Streu auch nicht sehr gut. Vereinzelt gibt es feste und stabile Klumpen, aber genauso häufig auch solche, die beim Entnehmen auseinanderfallen. Dann hat man viele viele kleine benutzte Bröckchen zwischen dem noch sauberen Streu, die man mühsam herausfischen darf. Weiterhin kleben die Klumpen extrem am Toilettenrand und sind von dort nur sehr schwer wieder zu entfernen. Dementsprechend ist auch die Schaufel sehr verklebt nach getaner Arbeit.
  • die vollständig befüllte Toilette ist mit 4,8 kg kein Leichtgewicht, allerdings auch nicht die Schwerste in unserem Test.
  • Weiterhin hat man oftmals das Gefühl, dass die Flüssigkeit erst mal davonlaufen möchte, bevor sie vom Streu aufgesaugt wird. Man hat teilweise keine festen Klumpen in der Toilette, sondern eher breitgelaufene Matsch-Pfützen die sich auch nicht sehr gut und vor allem nicht in einem Stück entfernen lassen.
  • Leider bleibt das Streu auch an den Pfötchen kleben, sodass viel davon in der Wohnung umhergetragen wird.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • sparsam, da sehr saugfähig
  • angenehmer Babypuderduft am Anfang

Die Nachteile zusammengefasst:

  • Staubentwicklung, wenn auch nicht stark
  • Babypuderduft hält nicht lange an
  • klebt an den Pfötchen
  • Klumpenbildung nicht immer zufriedenstellend
  • Klebt am Toilettenrand und an der Schaufel fest

Zu kaufen gibt es das Streu übrigens für umgerechnet 80 Cent / kg (ein Beutel á 15 kg kostet ca. 12 Euro). Außerdem auch noch in anderen Varianten mit zB Vanilleduft oder Silikat-Zusatz.

 

 

Unser Fazit: 2 von 5 Pfoten

 

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Nun noch ein paar Bilder vom Test:

 

 

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weißes und relativ feines Bentonisstreu

 

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Streu klebt hartnäckig an Rand und Boden

 

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unfreiwillige Umdekoration der Wohnung

 

 

 

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Sonntag, 3. September 2017 - 15:00 Uhr

Im Test: Edeka Premium Ultra Klumpstreu

 

Heute haben wir für euch das Premium Ultra Klumpstreu von Edeka getestet.

 

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Der erste Eindruck:

 

Angenehm ist, dass der Beutel mit seiner geringen Größe und einem Gewicht von 6 kg leicht zu händeln ist. Auch das Verstauen ist so einfacher. Auch hier verbreitet sich beim Öffnen ein angenehmer Geruch nach Babypuder.

 

Was der Hersteller verspricht:

  • antibakteriell
  • mit frischem Duft
  • ultra klumpenbildend
  • extrem staubarm

Wie es wirklich ist:

  • Das Streu ist tatsächlich sehr staubarm, bzw. fast schon staubfrei. Auch Mira (Asthmatikerin) hatte keinerlei Probleme und zeigte nicht ein kleinstes Symptom.
  • Der frische Babypuderduft hält sich auch in Benutzung eine Weile. Allerdings riecht man trotzdem auch den unterschied zwischen benutztem und unbenutztem Streu.
  • Es entstehen gute Klumpen die sich überwiegend leicht entfernen lassen. Allerdings haftet auch hier immer etwas am Toilettenrand, was dann nur mit gründlichem Abkratzen entfernt werden kann. Die Klumpen sind jedoch sehr fest, es fällt nichts auseinander. Beinahe Reinigungsergebnis.
  • Der Beutel mit einem Inhalt von 6 Litern hat bei uns für eine vollständige Toilettenfüllung gereicht. Auch ein wenig Nachfüllen nach einer Zeit der Benutzung war noch drin. Allerdings benutzten wir relativ kleine Toiletten (für Kitten deklariert), sodass bei Größeren wohl mehr als ein Beutel nötig sein wird. Die vollständig befüllte Toilette hat ein Gewicht von 5,5 kg und ist somit recht schwer.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • günstig
  • staubarm bis staubfrei
  • klebt nicht an den Pfoten oder im Fell
  • feste und stabile Klumpen die nicht auseinanderfallen
  • angenehmer frischer Geruch
  • der Beutel verfügt über eine praktische Einfüll-Lasche, die einfach herausgeklappt werden kann und somit präzise und "unfallfrei" neues Streu in die Toilette eingefüllt werden kann

Die Nachteile zusammengefasst:

  • der frische Geruch hält sich nicht lange
  • die Toilette ist mit 5,5 kg sehr schwer

Zu kaufen gibt es das Streu übrigens für ca. drei Euro. Für das Leistungsverhältnis absolut ok, wir persönlich würden das Streu jedoch nur als Notfalllösung benutzen.

 

Unser Fazit: 3 von 5 Pfoten

 

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staubarm, gut klumpend und nicht haftend an den Pfötchen

 

 

 

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Sonntag, 27. August 2017 - 15:00 Uhr

Im Test: Cat´s Best Öko Plus

 

Heute haben wir für euch Cat´s Best Öko Plus getestet.

 

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Cat´s Best war so lieb uns zu unserem Test-Paket gleich noch die passende Streu-Schaufel und eine Hygienefibel beizulegen. Besonders die Schaufel hat sich als äußerst nützlich erwiesen, mehr dazu aber später.

 

Der erste Eindruck:

 

Wenn man den großen Streusack so sieht, kommt einem wohl zuerst der Gedanke: "Wieder so ein Schwergewicht das mit beim Hochtragen den Rücken versaut!" - Weit gefehlt. Groß bedeutet in diesem Fall alles andere als schwer. Enthalten sind lediglich 8,6 Kilo Streu. Wenn man da an andere Sorten denkt, bei denen man sich mit 15 Kilo abmühen muss ist das schon ein großer Unterschied. Sehr angenehm ist der Geruch nach Holz den man schon beim Öffnen bemerkt. Vollständig befüllt wiegt das Katzenklo nur 2,8 Kg - das Streu ist damit das Leichteste von allen getesten.

 

Was der Hersteller verspricht:

  • Das Öko-Streu besteht zu 100% aus natürlichen Pflanzenfasern
  • besonders effektiv und extrem geruchsbindend
  • Ökologisch - 100% abbaubar
  • leicht
  • 700% Flüssigkeitsaufnahme
  • Grundfüllung ausreichend für 4-6 Wochen

Wie es wirklich ist:

  • Natürlich haben wir nicht untersuchen lassen, ob das Streu tatsächlich zu 100% aus natürlichen Pflanzenfasern besteht. Die einzelnen Körner und der Gerucht bestätigen diese Angabe aber zunächst.
  • Das Versprechen der Geruchsbindung wurde definitiv gehalten - das Katzenklo riecht zu keinem Zeitpunkt nach Katzenklo, sondern immer nach frischem Holz. Kein unangenehmer Urin-Geruch und auch die Häufchen bemerkt man nicht.
  • Öko Plus kann laut den Herstellerangaben auch über den Kompost im Garten entsorgt werden. Diese Möglichkeit konnten wir leider nicht testen.
  • Wie bereits erwähnt, wiegt das vollständig mit Streu gefüllte Katzenklo nur 2,8 kg. Es ist damit das Leichteste Streu aller von uns getesteten. Das war für uns zunächst etwas ungewohnt, da wir bisher die fast doppelt so schweren Toiletten von zB. Bentonit-Streus gewöhnt waren. Eine willkommene und erfreuliche Abwechslung, man plagt sich nicht nur beim Tragen nach dem Einkauf mehr so sehr, sondern auch beim Reinigen und Tragen der Toilette.
  • Das Streu ist sehr sparsam und saugfähig. Es bilden sich - ich möchte fast sagen -"perfekte" Klumpen, die beim Herausnehmen nicht auseinanderfallen oder an der Toilette festkleben und nur mit Mühe und viel Kratzen zu entfernen sind, wie es bei anderen Produkten der Fall ist. Somit bleiben auch keine kleinen benutzten Reste in der Toilette übrig, alles kann rückstandslos entfernt werden. Besonders hilfreich ist dabei die mitgelieferte Schaufel gewesen, deren Gitterabstand größer ist als der unserer bisherigen Schaufel. Aus diesem Grund rieselt das gesamte unbenutzte Streu wieder in die Toilette. Auch der Hersteller empfiehlt für die Reinigung eine Schaufel mit einem Gitterabstand von mindestens 7mm. Klappt perfekt!
  • Außerdem scheint das Streu wirklich sofort bei der ersten Berührung mit Flüssigkeit zu verklumpen: Bei anderen Streus haben wir festgestellt, dass man nur selten Klumpen, sondern überwiegend vielmehr breitgelaufene Pfüten herausholt. Flüssigkeit scheint bei diesen Streus also erst mal davonlaufen zu wollen, bevor das Streu sie aufsaugen kann. Das ist beim Öko Plus anders.
  • Da das Streu so hervorragend klumpt und so leicht zu reinigen ist, ist es auch sehr sparsam. Der uns für den Test zur Verfügung gestellte Sack hat ca. 2 Monate gereicht - in dieser Zeit verbrauchen wir sonst mindestens zwei Säcke unseres bisherigen Bentonit-Streus.
  • Für uns auch hier außerdem wichtig wegen Miras Asthma: Das Streu staubt nicht. Weder beim einfüllen, noch beim reinigen der Toilette oder beim Entleeren des letzten Restes aus dem Sack. Man kann zwar erkennen dass eine kleine Menge "Sägespäne" (so macht es den Eindruck) vorhanden ist, diese hat Mira aber nicht beeinträchtigt. Diese Späne wird nicht aufgewirbel, sondern bleibt einfach wie das restliche Streu auch in der Toilette.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • die befüllte Toilette ist mit 2,8 kg extrem leicht
  • leichtes und rückstandsloses entfernen des gebrauchten Streus
  • hervorragende Klumpenbildung
  • kein Staub
  • kein Festkleben der Klumen am Toilettenrand
  • bleibt nicht an den Pfoten oder dem Fell haften

Die Nachteile zusammengefasst:

  • wir konnten ehrlich gesagt keine Nachteile feststellen. Die einzigen Dinge, die man hier aufführen könnte wären vllt. der Holzgeruch, den evtl. nicht jeder mag und dass das Scharren nach dem Geschäft nicht so leise ist wie zB bei dem von uns ebenfalls getesteten Streu von Almo Nature. Dies sind jedoch eigentlich keine Nachteile, hier geht es dann eher um persönliche Empfindungen die bei jedem anders sind. Für uns gibt es hier keinerlei Nachteile.

Zu kaufen gibt es das Streu übrigens schon ab 3,99 EUR. Das ist allerdings der Preis für die kleinste Einheit von 5 l (=ca. 2,25 kg). Weitere Größen: 10 l (=ca. 4,5 kg), 20 l (=ca. 9 kg) und 40 l (=ca. 18 kg). Für die Leistung die das Streu bringt, ein absolut guter Preis.

 

Unser Fazit: 5 von 5 Pfoten

 

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Hier nun der Test in Bildern:

 

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100% Pflanzenfasern

 

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leicht zu reinigen durch feste Klumpen

 

 

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Mira war sofort einverstanden damit

 

 

 

 

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Mittwoch, 2. August 2017 - 08:36 Uhr

Im Test: Almo Nature CatLitter

 

Heute haben wir für euch das CatLitter Katzestreu von Almo Nature getestet.

 

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Zuerst schauen wir uns an, welchen ersten Eindruck das Streu hinterlässt:

 

Die Beutel kommen in einer handlichen 2,27 kg-Packung daher, was einen Transport und das Verstauen einfach macht. Optisch erinnert das CatLitter zuerst an Vogelsand. Es ist extrem fein und die Körnchen sehr klein. Beim ersten Einfüllen verbreitet sich ein angenehmer Geruch, der zuletzt an Katzenstreu erinnert. Außerdem ist selbst das befüllte Katzenklo mit insgesamt 3,4 kg verhältnismäßig leicht.

 

Was der Hersteller verspricht:

  • der Inhalt eines Beutels (2,27 kg) soll bis zu vier Wochen reichen
  • der Urin soll sofort verdichtet werden und die Verbreitung schlechter Gerüche so neutralisiert werden
  • klebt nicht an Beinen oder Fell und ist weich unter den Pfoten
  • die Flüssigkeit wird zu einer festen Masse vereint und an der Oberfläche eingeschlossen. Dadurch bleibt der Behälter und das verbleibende Streu sauber.
  • Enzyme, die den Geruch neutralisieren
  • staubfrei

Wie es wirklich ist:

  • die Angabe der "Reichweite" bezieht sich auf eine einzelne Katze mit einem Gewicht von 4 kg. Da bei diesem Test vier Katzen mitgewirkt haben, kann diese Angabe natürlich nicht bestätigt werden. Dennoch ist das Streu recht sparsam.
  • die nächste Aussage des Herstellers können wir nur teilweise bestätigen. Ja, die Klumpen sind überraschend gut und fest - überraschend deswegen, weil man bei der sehr feinen Beschaffenheit nicht mit einem solchen Ergebnis rechnet. Allerdings hat sich schon nach kurzer Zeit ein extrem unangenehmer Geruch entwickelt, der wirklich jedem im Haushalt aufgefallen ist. Diesbezüglich war es wirklich schwer, den Test bis zum Ende durchzuziehen.
  • leider bleibt das CatLitter entgegen des Versprechen des Herstellers doch am Fell haften. Hierdurch wird es dann natürlich auch in Wohnung/Haus verteilt.
  • wie eben schon erwähnt, entstehen sehr gute feste Klumpen. Anders als bei anderen Bentonit-Streus beispielsweise, fallen diese auch beim saubermachen nicht auseinander oder kleben hartnäckig am Rand der Toilettenschale. Durch den feinen Sand rieselt tatsächlich alles was noch "gut" ist durch die Schaufel. Somit wird kein Streu verschwendet und wirklich nur das benutzte Streu herausgeholt. Und auch hiervon kann alles entfernt werden, ohne dass etwas von der Schaufel nicht aufgenommen werden kann und in der Toilette zurückbleibt.
  • für uns besonders wichtig: Das Streu ist absolut staubfrei! Da Mira unter Asthma leidet, achten wir natürlich auch darauf. Beim CatLitter tritt jedoch weder beim Einfüllen oder Nachfüllen Staubentwicklung auf. Auch wenn aus einer Packung der letzte Rest in die Toilette gefüllt wird, hat sich dort kein Staub gesammelt.
  • was uns noch aufgefallen ist: Durch die feine Beschaffenheit des Streus ist das Scharren nach dem Geschäft sehr leise. Die kleinen Körnchen machen bei Weitem nicht denselben Lärm, wenn sie gegen den Wand oder Deckel geworfen werden, als z.B. bei gröberem Streu.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • die befüllte Toilette ist mit 3,4 kg sehr leicht
  • durch die feine Beschaffenheit kann das gebrauchte Streu ohne Rückstände leicht entfernt werden
  • absolut staubfrei
  • feste und stabile Klumpen die nicht auseinanderfallen oder am Toilettenrand haften
  • leises Scharren

Die Nachteile zusammengefasst:

  • klebt an den Pfoten
  • äußerst unangenehmer Geruch des benutzten Streus

Zu kaufen gibt es das Streu übrigens für umgerechnet 4,37 € / kg, was im Vergleich zu anderen Streus die bei beispielsweise 80 Cent / kg liegen, sehr teuer ist. Allerdings ist die Leistung die man dafür erhält insgesamt doch sehr gut.

 

 

Unser Fazit: 3 von 5 Pfoten

           almo-nature 

 

 

Hier könnt ihr unseren Test nochmal in Bildern anschauen:

 

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                                            kein Vogelsand sondern Katzenstreu

 

 

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                                 leider bleibt das Streu an den Pfötchen haften

 

 

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                                    für Kitty war der Test eher Einladung zum Spielen :)

 

 

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                               Carlo bleibt sich treu und beäugt aller erstmal vorsichtig

 

 

 

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Donnerstag, 6. Juli 2017 - 11:47 Uhr

Feuchte Handtücher im Sommer - gut gemeinte Gefahr

 

 

Momentan schießen die Temperaturen wieder leicht über die 30-Grad-Grenze hinaus. Wer nicht das Glück hat in einer gut isolierten oder kühlen Erdgeschoss-Wohnung zu wohnen, möchte seinen Katzen natürlich die Hitze so erträglich wie möglich machen und gesundheitlichen Schäden wie einem Hitzschlag vorbeugen.

 

Ganz oft taucht dabei der Tipp auf ein nasses oder feuchtes Handtuch auf die Miez zu legen. Die Feuchtigkeit soll den kleinen Körper wieder auf angenehme Temperatur abkühlen.

 

Doch Vorsicht!

Das Handtuch auf dem Körper bewirkt, dass die durch die natürliche Körpertemperatur entstehende Wärme nicht abgegeben werden kann. Das Handtuch wirkt wie eine Isolierung, die Wärme staut sich darunter. Es entsteht also eine genau gegenteilige Wirkung wie erwünscht: Das Tier überhitzt und es kann zum Kreislaufkollaps kommen.

 

Die besseren Alternativen:

Anstatt das Tier mit dem Handtuch abzudecken, dieses einfach auf den Boden legen. Nach einer kurzen Lernphase haben sie schnell gemerkt, dass das feuchte Tuch angenehm kühl ist. Zudem können sie so selbst entscheiden, wann sie gerne eine Abkühlung hätten und wann lieber nicht. Es kann sich keine Körperwärme stauen und ist gesundheitlich so völlig unbedenklich.

 

Eine weitere Möglickeit sind ganz normale Kühlakkus oder -pads, wie sie zB in jedem Gefrierschrank zu finden sind. Diese unter das Lieblingskörbchen oder eine dickere Lage Decken gelegt verschaffen sie auch wunderbar Abkühlung. Aber auch hier muss man eine Kleinigkeit beachten: Die Kühlakkus immer gut und ausreichend abdecken, damit es nicht zu Erfrierungen kommt!

 

Für das Raumklima insgesamt soll es auch hilfreich sein, nasse bzw. feuchte Handtücher einfach auf einen Wäscheständer zu hängen. Die kühle Feuchtigkeit wird so in den Raum abgegeben und auch unter den Tüchern entsteht eine angenehm temperierte Ruhezone für die Vierbeiner.

 

Auch eine Schüssel mit Wasser und einem kleinen Spielzeug zum fischen wird gerne genutzt, genauso wie Eiswürfel zum Spielen.

 

Es gibt also viele Alternativen zum nassen Handtuch, mit denen man seinen Vierbeinern eine kühle Freude bereiten kann cool

 

 

 

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Sonntag, 30. April 2017 - 09:13 Uhr

Kann man falsch füttern?

 

 

Wenn es um die Fütterung eurer Fellasen geht, habt ihr sicher auch in einem Forum oder einer Gruppe schon mal die Aussage gelesen "das musst du aber anders machen" oder so etwas wie "das ist aber falsch".

 

Falsch? Kann man wirklich "falsch" füttern?img-7723

 

Um beurteilen zu können ob wir falsch füttern oder nicht, müssen wir erst mal herausfinden wie es denn "richtig", was also der Idealfall wäre. Hier orientieren wir uns wie immer am natürlichen Verhalten unserer Katzen, die in freier Wildbahn natürlich so einiges anders machen als bei uns im Wohnzimmer.

 

Dort finden Katzen zB. selbstverständlich nicht jeden Morgen um 8 Uhr und jeden Abend um 18 Uhr eine Portion Maus. Sie sind den ganzen Tag auf der Lauer und erbeuten über den Tag verteilt mehrere Beutetiere. Auch die Menge ist nicht immer identisch, heute läuft der Beutezug vielleicht relativ gut und Katz findet insgesamt 10 Mäuse, wobei es gestern aber kein guter Tag war und der Jäger leer ausging oder nur 2 Nager erwischt hat.

 

Für Zuhause umgesetzt hieße das also, dass unsere Katzen täglich mehrere kleine Portionen bekommen "müssen". So ist es in der Natur auch. Eigentlich ist der Katzenkörper genau aus diesem Grund auch auf ein solches Fressverhalten ausgelegt.

 

Leider ist das in der Praxis nicht immer umsetzbar. Wer berufstätig oder aus anderen Gründen lange Zeit nicht zuhause ist, dem ist es schlicht nicht möglich viele Portionen am Tag anzubieten. An dieser Stelle nur zum Verständnis: Wir reden hier natürlich nicht von Trockenfutter das den ganzen Tag frei zugänglich dasteht und an dem sich die Katze jederzeit bedienen darf.

 

Füttern wir in so einem Fall also alle falsch?

 

Nein :) Natürlich wäre es besser wenn die Katzenhaltung so naturgetreu wie möglich ist. Allerdings ist die Katze genau wie auch der Mensch ein Gewohnheitstier. Kitty, Carlo, Mira und Joe bekommen jeden Morgen vor der Arbeit ihr Frühstück und jeden Abend danach das Abendessen. Da wir bekanntlich barfen, sind alle Portionen genau abgewogen. Die vier wissen genau, wann es Zeit fürs Essen ist, natürlich auch am Wochenende oder an Feiertagen, haben sich also im Laufe der Jahre gut an die Fütterungszeiten gewöhnt.

 

Zusammenfassend kann man also sagen: Ein Richtig oder Falsch, was die Fütterungszeiten oder die Häufigkeit angeht, gibt es also nicht. Jeder hat sicherlich den für sich und seine Katzen richtigen Weg gefunden :)

 

 

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Donnerstag, 27. April 2017 - 17:00 Uhr

Katzenspielzeug - Spass oder Gefahr?

 

 

Spielzeug ist für Katzen wichtig und in der Regel auch heiß begehrt bei ihnen - aber habt ihr gewusst, dass viele Spielzeuge sogar lebensgefährlich für die Tiere werden können?

 

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Das Material

Bei uns gibt es grundsätzlich keine Plastik-Spielsachen. Das ist aber eine persönliche Einstellung. Meiner Meinung nach ist Plastik einfach nichts Natürliches, ganz davon abgesehen dass es meistens wirklich nicht mal schön aussieht.

 

Sogar alle Miezen hier bevorzugen Spielzeug aus Stoff oder noch besser Sisal. Das kann ordentlich beansprucht und bespielt werden ohne gleich auseinander zu fallen.

 

Kratzbäume

Katzengerechtes Spielzeug sollte außerdem nichts haben, woran die Tiger sich verletzen könnten - etwa lange Stricke an denen sie sich beispielsweise strangulieren könnten. Auch viele Kratzbaumhersteller meinen es gut und bauen ein paar baumelnde Bälle oder Mäuse an ihre Produkte... Solltet ihr auch so ein Exemplar in der Wohnung stehen haben, entfernt diese Gefahrenquellen bitte umgehend! Bisher ist vllt nichts passiert... Aber einmal nicht richtig aufgepasst hängt das Kätzchen mit dem Kopf oder einem Bein fest und das kann leider böse ausgehen.

 

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... sollten aus demselben Grund auch immer nur unter Aufsicht zum Spielen überlassen werden.

 

Federn

Federn kommen oft richtig gut bei den kleinen Tigern an - bei Joe zum Beispiel auch. Er liebt es, Federn irgendwo abzureißen oder abzukauen. Das ist auch der Grund warum er damit nie ohne Aufsicht gelassen wird, natürlich wäre es alles andere als gut wenn auf einmal eine der schönen bunten Federn in seinem Magen verschwinden würde...

 

 

 

Kleinteile

Aufgeklebte Augen auf der Stoffmaus, ein kleiner Ministrick als Mäuseschwanz oder sonstige Kleinteile die das Spielzeug niedlich aussehen lassen - ebenso gefährlich wie unnütz. Keine Katze interessiert sich dafür ob ihr Spielzeug Augen oder einen Schwanz hat. Allerdings ist es für manche vllt interessant ebendiese abzuknabbern.

 

Defektes entsorgen

Natürlich ist es trotz aller Sorgfalt nicht möglich, dass jedes Spielzeug ewig hält. Wenn es gut ankommt ist es oft in Gebrauch und entsprechend schnell verschlissen. Beispielsweise "Stinkekissen", die auseinandergerissen wurden und aus denen nun die groben Stücken der Baldrianwurzeln herausrieseln... Rasselbälle, die irgendwie geknackt wurden und nun ihr Granulat verlieren... Raschelspielzeug, das ebenfalls nicht überlebt hat und nun die so geliebte raschelnde Foliefüllung freigibt... Oder auch nur Stoffmäuse, aus denen die Wattefüllung heraushängt... Alles das wird hier sofort entsorgt. Auch wenn es manchmal den Anschein hat, als kommt alles Kaputte und Verschlissene noch viel besser an als etwas Neues - die Gefahr dass hier etwas verschluckt wird (oder mit Absicht gefressen) ist einfach zu groß.

 

 

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Tags: Spielangel Katzenspielzeug Katzenhaltung Katzen 

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Mittwoch, 26. April 2017 - 14:59 Uhr

Ist meine Katze zu dick?

 

Übergewicht kann, genau wie bei uns Menschen, auch bei Tieren gesundheitliche Folgen haben. Hier könnt ihr deshalb nachlesen, wie ihr das Gewicht eures Lieblings im Auge behalten könnt.

 

Nur anhand der Zahl auf der Waage  lässt sich nicht festmachen ob eine Katze zu dick oder zu dünn ist. Es gibt große Rassen die von Haus aus schwerer sind. Kater sind meist ebenfalls kräftiger als weibliche Katzen, ein Kitten bringt natürlich auch noch nicht so viel auf die Waage wie ein ausgewachsenes Tier. Außerdem ist „kräftig“ nicht mit „dick“ zu verwechseln!

 

Am Besten lässt sich anhand der Figur erkennen ob das Gewicht eurer Katze in Ordnung ist. Diese kleine Grafik sollte dabei helfen:

 

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Nun gibt es aber auch noch Katzen mit sehr langem Fell, bei dem es wahrscheinlich etwas schwer fällt, die Figur richtig zu erkennen. Wenn ihr jede einzelne Rippe oder die Wirbelsäule beim Streicheln deutlich spüren könnt, ist eure Katze auf jeden Fall zu dünn! Mit dem richtigen Gewicht sind Rippen und Wirbelsäule nicht sichtbar aber beim Streicheln noch zu fühlen. Auch die Taille ist noch gut zu erkennen. Wenn Rippen und Wirbelsäule nur noch sehr schlecht bzw. gar nicht mehr zu spüren sind, ihr beim Streicheln eine kleine oder größere Fettschicht deutlich spürt und eure Katze immer mehr die Form eines Balles annimmt solltet ihr schnell für mehr Bewegung und weniger bzw. besseres Futter sorgen.

 

Übrigens bringt die leichteste Fellnase bei uns 4,3 Kilo, die Schwerste knapp 6 Kilo auf die Waage.

 

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Tags: Katzen Untergewicht Katzen Übergewicht Katzen Ernährung Katze zu dick Katze Katzenfutter 

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Montag, 13. Juni 2016 - 15:04 Uhr

Katze - Mensch, Mensch - Katze

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum eure Katze eigentlich das tut, was sie gerade eben tut? Vielleicht findet ihr hier ein paar Antworten darauf - wir haben einige Verhaltensweise nämlich mal ins "menschliche" übersetzt:

 

Köpfchen geben:

Das hat bestimmt jeder Katzenbesitzer schon mindestens ein Mal erlebt: Mietz kommt ganz freundlich auf jemanden zugelaufen und stößt den Menschen mit dem Köpfchen. Bei schweren und kräftigen Exemplaren kann das schon mal ziemlich schmerzhaft werden. Aber keine Sorge, sie meint es nicht böse. Katzen begrüßen sich auch untereinander so und drücken dadurch aus "ich habe dich erkannt, schön dass du da bist, ich freue mich dich zu sehen". Außerdem haben Katzen am Kopf jede Menge Duftdrüsen, mit denen sie nicht nur Menschen oder Artgenossen, sondern auch Gegenstände markieren und gleichzeitig den Geruch "ihres" Menschen oder anderem aufnehmen.

 

Schnurren:

Eigentlich bedarf das Schnurren wohl keiner Erklärung mehr. Jedes Kind weiß schließlich schon, dass es Wohlbehagen und Vertrauen ausdrückt. Es gibt allerdings auch Katzen, die in Stresssituationen, z.B. beim Tierarzt, schnurren. Von Wohlbehagen kann dann wohl keine Rede mehr sein. Katzen schnurren also auch, um sich selbst zu beruhigen. Da das Schnurren noch nicht gänzlich erforscht ist, munkelt man auch, dass es bei Krankheiten von der Katze zur besseren Heilung eingesetzt wird.

 

"Miau":

Katzen verständigen sich untereinander eigentlich nicht mit Lauten. Das ist eine Sache, die sie sich quasi extra für uns Menschen angewöhnt haben. Wer auf das Miauen seiner Katze immer reagiert wird schnell feststellen, dass sich dieses Verhalten verfestigt. Wenn der Mensch jedes Mal reagiert, wird Katz fortan immer öfter Befehle geben ;)

Der aufmerksame Katzenbesitzer wird schnell unterschiedliche Formen des Miauens feststellen. Mal ist es hell und freundlich, mal dunkel und extrem laut, ein anderes Mal fast frech und motzend. Das Ziel ist jedoch immer das Gleiche: Uns Menschen etwas mitzuteilen. Vielleicht ist der Fellnase langweilig, oder sie ärgert sich über etwas, fürchtet sich oder es dauert einfach zu lange bis das Futter im Napf landet.

 

Gurren:

Ein freundliches Gurren und alles das sich ähnlich anhört wird meist bei der Begrüßung benutzt, gerne aber auch beim Spielen oder wenn die Katze gerade einfach nur freudig aufgeregt ist. Mira hat das Gurren offensichtlich perfektioniert und kombiniert es mit aufgeregtem Herumtreten oder um die Beine streichen.

 

Knurren/Fauchen:

Diese "Äußerungen" werden eigentlich auch im ganzen Tierreich und von allen Menschen verstanden: "Bleib mir fern!" Das muss aber nicht immer nur mit Aggressionen zu tun haben, Katzen fauchen und knurren auch wenn sie unsicher sind. ZB in einer neuen ungewohnten Umgebung, beim Kennenlernen neuer Artgenossen oder anderen Menschen oder Tieren.

 

Scharren am/neben dem Futterplatz:

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Mietz mag das Futter ganz besonders, oder ganz und gar nicht.

Wird erst etwas aus dem Napf gefressen und später erst gescharrt, liegt die Vermutung nahe, dass das übrige Futter für später vergraben und so vor anderen in Sicherheit gebracht werden soll. Das ist auch in freier Wildbahn eine ganz natürliche Verhaltenweise.

Wird gleich gescharrt ohne auch nur zu probieren, passt der Mietz das Futter wahrscheinlich nicht. Vielleicht ist sie aber auch einfach nur noch satt von der letzten Portion. In jedem Fall ist ein solches Verhalten unbedenklich und ganz natürlich.

 

Auf dem Rücken liegen/rollen:

Katzen (oder auch andere Tiere) versuchen naturgemäß ihre Schwachstellen zu schützen und für Gegener nicht leicht angreifbar zu sein. Zu solchen Schwachstellen zählen hauptsächlich Hals und Bauch. Wenn sich eure Katze also so hinlegt, dass sie euch ihren Bauch oder den Hals ungeschützt präsentiert und ihr sie dann an diesen Stellen auch noch anfassen dürft, heißt das dass sie euch völlig vertraut und euch ohne Angst ihre schwächsten Stellen offenlegt.

Rollt sich eure Katze hin und her, fühlt sie sich pudelwohl, ist in Spiellaune - oder beides :)

 

 

 

 

 


Tags: Verhalten Schnurren Scharren Knurren Köpfchen geben Katzensprache Gurren Fauchen 

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Montag, 13. Juni 2016 - 10:24 Uhr

Der Tropfen auf dem heißen Stein

oder: Warum Katzen zu wenig trinken

 

Eine lange Katzengeschichte kurz erzählt: Katzen sind ursprüngliche Wüstentiere. Nun wissen wir alle, dass dort nicht so häufig Wasser zu finden ist. Dort lebende Tiere müssen ihren Flüssigkeitshaushalt also über die Nahrungsaufnahme regeln - das ist heute noch so. Nun leben unsere Katzen natürlich nicht in der Wüste, das ist klar. Jedoch ist die "Programmierung" immernoch die Gleiche, Flüssigkeit wird größtenteils mit der Nahrung aufgenommen. Selten trinken Katzen mal aus einem Napf oder (z.B. wenn sie draußen leben) einer Pfütze oder ähnlichem.

 

Die natürlichste Nahrung einer Katze ist die Maus. Diese besteht aus ca. 70-80% Wasser,  mit einer artgerechten Ernährung geht der Plan der Natur also auf. Leider werden aber viele Katzen heutzutage nicht artgerecht ernährt, was schnell zu einer Unterversorgung mit Wasser führt.

 

Trockenfutter entzieht dem Körper Wasser. Das lässt sich ganz einfach nachweisen, indem man einen Löffel Trockenfutter nimmt, und dieses solange mit Wasser übergießt, bis es nichts mehr aufsaugen kann. Hierbei wird man feststellen, dass gut die drei- bis vierfache Menge an Wasser nötig ist. Das heißt also, dass eine Katze die einen Napf mit Trockenfutter am Tag frisst, drei bis vier Näpfe mit Wasser leeren müsste. Und nun Hand aufs Herz: Wessen Katze trinkt täglich wirklich so viel?

 

Die Folgen sind verherend: Nierenschäden, Blasen- oder Nierensteine, Leberschäden usw. Das ganze komplexe Thema könnt ihr hier nochmal genauer nachlesen.

 

Was kann Mensch also tun, um solchen gesundheitlichen Problemem vorzubeugen?

  • kein Trockenfutter!
  • immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen
  • mehrere Wassernäpfe in der Wohnung verteilen (diese werden dann im Vorbeigehen meistens spontan gerne in Anspruch genommen, sozusagen um Katz ans Trinken zu erinnern)
  • Nassfutter oder auch Fleisch mit zusätzlichem Wasser versetzen
  • Trinkbrunnen animieren viele Katzen durch das Geräusch und die Bewegungen des Wassers zum Trinken

Wir sollten nicht vergessen, dass unsere Katzen - sofern sie nicht nach draußen gehen und selbst jagen - von uns und dem was wir ihnen zur Verfügung stellen, abhängig sind. Diese Abhängigkeit sollte nicht dazu führen, dass unseren Lieblinge (unbewusst) geschadet wird.

 

Vielen Dank an Jasi Rudowitz für das Foto!


Tags: Trockenfutter Trinkbrunnen Katzen Ernährung 

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