Lautsprache der Katzen

 

Schnurren:

 

Eigentlich weiß jeder was es bedeutet, wenn Katzen schnurren: Sie fühlen sich wohl. Sie sind zufrieden und zeigen dies durch lautes Schnurren.

 

Mittlerweile sind Forscher aber auch der Meinung, dass es eine Art "Heilschnurren" gibt. Verletzte Katzen fangen an zu schnurren, um einen Heilprozess in Gang zu setzen. Katzen schnurren im Frequenzbereich von 27-44 Hertz. Knochen, die Vibrationen von 20-50 Hertz ausgesetzt sind, heilen wesentlich schneller und weisen eine höhere Festigkeit und Stabilität auf. Auf die gleiche Weise werden auch Muskelentzündungen und -verspannungen gelindert. Diese Theorie wird auch dadurch unterstützt, dass Knochenbrüche bei Katzen wesentlich schneller verheilen als z. B. bei Hunden.

 

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Miauen:

 

Katzen miauen in vielen verschiedenen Tönen und Tonlagen. Nicht immer kommt aber ein deutliches "miau" heraus. Manchmal hört es sich eher wie ein "mau", "mao", "ma" oder auch ein helles "ieg" an. Ein helles Miauen kann auf eine kleine Missstimmung hindeuten. Je nach Situation kann es aber auch einfach nur eine Art "Rufen" sein, womit sie ihre Artgenossen oder auch die Dosenöffner herbeiruft. Außerdem kann durch miauen auch ein kleiner Roman erzählt werden.

 

Maunzen:

 

Durch ständiges maunzen unterhält sich die Katze mit ihrem Dosenöffner. Gemaunzt wird in allen Lebenslagen, gelegentlich werden manche Bewegungen oder Tätigkeiten damit kommentiert. Katzen meckern auch durch maunzen. Dieser Laut kann aber auch  bei Langeweile entstehen oder wenn das Tier unzufrieden ist.

 

Gurren:

 

Gurren ist sozusagen die Plaudersprache der Katzen, welche ebenfalls zu allen Lebenslagen passt. So wird der Dosenöffner zum Beispiel durch ein Gurren aufgefordert, sich um die Katze zu kümmern. Man könnte es auch als kleine Liebeserklärung bezeichnen, die ausgesprochen wird, wenn gerade wieder Schmusestunde ist.

 

Knurren:

 

Katzen knurren aus Angst, Unsicherheit oder verhaltener Wut. Futter wird durch knurren verteidigt, der Gegner soll hierdurch gewarnt werden. Es könnte jederzeit ein Angriff folgen.

 

Fauchen:

 

Wenn eine Katze faucht, sollte man sie vorerst in Ruhe lassen. Gefaucht wird aus Angst, Unsicherheit oder auch wenn das Tier erschrocken ist. Bläst man einer Katze ins Gesicht, zuckt sie erschrocken zurück. Die Katze hat das Gefühl, dass sie angefaucht wird. Auch viele andere Tiere wie zum Beispiel Hunde wissen das Fauchen einer Katze zu deuten.

 

Spucken:

 

Als Spucken bezeichnet man kurzes und heftiges Fauchen. Unterstützt wird diese Drohung noch durch Aufstampfen beider Vorderpfoten auf den Boden. Diese Paarung wirkt sehr gefährlich und hindert eventuell Gegner an weiteren Streitigkeiten.